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PANACEO > Wie > Nahrungsergänzungen

Sind Nahrungsergänzungen tatsächlich notwendig?

Die Nährstoffe, die wir täglich zu uns nehmen, können in zwei große Gruppen unterteilt werden: In die Makronährstoffe und die Mikronährstoffe.

Die Mikronährstoffe sind Co-Faktoren des Stoffwechsels, die keine Energie liefern. Dieser Gruppe gegenüber stehen die Energie liefernden Makronährstoffe Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate.

Die Gruppe der Mikronährstoffe umfasst Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die trotz ihrer geringen Mengen im Körper essenziell und unabkömmlich sind. So ist z. B. die Gruppe der B-Vitamine für die Energiebereitstellung aus Kohlenhydraten zuständig und damit gerade für Sportler extrem wichtig. Denn das Fehlen oder ein Mangel an Mikronährstoffen führt zu einer verringerten Leistungsfähigkeit. Und damit sind wir beim Thema: Was fehlt in unserer Nahrung – was müssen wir also ergänzen?

„Ich ernähre mich gesund, ich brauche keine zusätzlichen Mittel schlucken!“ Solche und ähnliche Aussagen bekommt man entgegnet, wenn man Österreicher auf das Thema Nahrungsergänzungen anspricht. Die Realität aber sieht anders aus: Das Gesundheitsministerium hat die Universität Wien (Fakultät Ernährungswissenschaften) beauftragt, in regelmäßigen Abständen einen „Ernährungsbericht“ für Österreich anzufertigen. Teil dieses Berichts sind auch die Mikronährstoffe, die ja meist der Inhalt von Nahrungsergänzungen sind. Dieser Ernährungsbericht, der einen Durchschnitt der österreichischen Bevölkerung repräsentiert, weist eindeutig aus, dass Herr und Frau Österreicher im Mikronährstoffbereich permanente Mängel aufweisen. Und bei Menschen, die regelmäßig Sport ausüben, liegt der Bedarf an diesen Mikronährstoffen sogar über dem Durchschnitt!

Um mit einem Irrtum aufzuräumen: Nahrungsergänzungsmittel müssen nicht zwangsläufig chemisch erzeugt werden. Es gibt zwei Möglichkeiten, um zum Beispiel zu Vitaminen zu kommen: Man kann diese synthetisch im Labor erzeugen – oder natürliche Rohstoffe verwenden. Beispiel: Als natürliche Quelle für Vitamin C kann statt der synthetischen Ascorbinsäure das Pulver einer getrockneten Acerolakirsche verwendet werden. Natürliche Vitamine haben eine bessere Verfügbarkeit für unseren Stoffwechsel und sind den synthetischen vorzuziehen, da sie vom Körper besser akzeptiert werden. Deshalb werden für PANACEO-Produkte auch ausschließlich natürliche Vitamine verwendet.

Obwohl wir oft glauben, schon alles zu wissen, entdeckt die Wissenschaft täglich neue Stoffe, die unsere Gesundheit beeinflussen. Wenn solche dann auf den Markt kommen, haben wir als Konsumenten als einzige Sicherheit die wissenschaftlichen Untersuchungen, um zu beurteilen, ob es Sinn macht, solche Produkte zu kaufen. Und zwar Untersuchungen aus seriösen Quellen, denn wenn diese von einem Arzt in Kasachstan gemacht wurden oder angeblich in den Anden an einem Indianerstamm überprüft wurden, sollten wir unseren gesunden Menschenverstand einsetzen, um solche Untersuchungen zu hinterfragen.

Die Branche der Nahrungsergänzungen gerät leider immer wieder durch unseriöse Anbieter in Verruf. Teilweise werden Versprechungen über Krankheitsheilungen getätigt, die eigentlich schon rein rechtlich nicht erlaubt sind: Kein Nahrungsergänzungsmittel darf behaupten, es „heile“ irgendetwas! Das ist ausschließlich Arzneimitteln vorbehalten.

Nahrungsergänzungen sind einzuordnen zwischen Arzneimitteln und Lebensmitteln und haben als Verwendungszweck das „Ergänzen“ der Nahrung. Hier sind auch unbedingt die beiden Begriffe „Supplement“ und „Substitut“ auseinanderzuhalten. Supplementieren heißt ergänzen und Substituieren heißt ersetzen. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen kein Essen, sondern dürfen nur begleitend, also ergänzend, gesehen werden.

Problematisch ist die Beschaffung über das Internet, da hier eigentlich alles frei verfügbar ist. Diese Freiheit birgt aber als Nachteil die fehlende Kontrolle. Die Gesetze für Hersteller sind in Österreich und Deutschland sicher ausreichend, um eine Sicherheit für die Konsumenten zu gewährleisten. Von Nahrungsergänzungen aus „dubiosen“ Quellen sollte man eher die Finger lassen.

Vorsicht auch bei der Anreicherung von Nahrungsmitteln mit Mikronährstoffen. Jeder Einzelne muss für sich beobachten, wie groß die Gesamtsumme der Vitamine etc. ist, die gegessen wird. Vorsichtig sollte man dann sein, wenn man zu so genannten „functional foods“ wie Vitamindrinks oder „Müsli mit Vitaminen“ zusätzlich noch Nahrungsergänzungen konsumiert. Wer Säfte mit zugesetzten Vitaminen A, C, E gegen den Durst trinkt, läuft Gefahr, sich zu vergiften“,  warnte Werner Pfannhauser, Lebensmittelchemiker an der TU Graz, erst unlängst in einem Magazin.